Datenstandort

Deine Daten, dein Entscheid

Du weisst jederzeit, was wo läuft, und kannst wechseln, wann du willst. Auch weg von uns.

Wo Postfächer, Dateien und die Website liegen, beschäftigt gerade viele Schweizer Unternehmen, und die Frage ist berechtigt. Was meist fehlt, ist eine ruhige Antwort ohne Verkaufsabsicht. Unsere steht auf dieser Seite.

Warum die Frage gerade jetzt kommt

Fast alles, womit ein Unternehmen täglich arbeitet, liegt heute in der Cloud: E-Mail, Dateien, Website, Buchhaltung, KI-Werkzeuge. Das ist bequem und oft die richtige Wahl. Deutlicher geworden ist in den letzten Jahren nur, dass hinter jedem dieser Dienste ein Anbieter steht, der den Regeln seines eigenen Landes folgt.

Nüchtern erzählt heisst das: Amerikanische Anbieter sind nach amerikanischem Recht, dem sogenannten CLOUD Act, verpflichtet, US-Behörden Zugriff auf Daten zu geben. Das gilt auch für Daten in ihren europäischen Rechenzentren. Für die meisten Geschäftsdaten bleibt das im Alltag folgenlos und ist kein Grund zur Panik. Aber es ist ein guter Grund, den Standort bewusst zu wählen.

Was ein Standort garantiert und was nicht

Ein Rechenzentrum in der Schweiz garantiert den Speicherort. Wer auf die Daten zugreifen darf, entscheidet aber das Recht, dem der Anbieter untersteht.

Konkret: "Datenstandort Schweiz" bei einem amerikanischen Dienst bedeutet, die Daten liegen hier, das Zugriffsrecht bleibt amerikanisch. Für viele Zwecke ist das in Ordnung. Man sollte es nur wissen, bevor man sich darauf verlässt.

Darum zählt bei uns ein Anbieter nur dann als europäisch, wenn er selbst ein europäisches Unternehmen ist. Zu jedem Baustein sagen wir dir, was der gewählte Ort leistet.

Drei Stufen zur Wahl

Eine richtige Antwort für alle gibt es nicht, aber drei Stufen, von denen jede ihren Platz hat. Gewählt wird pro Baustein: Mail, Ablage, Website und KI können an verschiedenen Orten gut aufgehoben sein.

  1. US

    US-Dienste, richtig konfiguriert

    Wenn das Werkzeug klar die beste Wahl ist

    Microsoft 365 ist für die meisten Unternehmen das Rückgrat aus E-Mail, Kalender und Dateien, und daran ist nichts falsch: Bleiben ist in Ordnung. Wichtig ist, das Setup ernst zu nehmen. Dazu gehört, Datenstandort Schweiz als Option zu aktivieren, Zugriffe und Backups im Griff zu behalten und zu wissen, was diese Einstellungen leisten und was nicht. Für normale Geschäftsdaten ist das ein guter Ort. Auch KI kann so laufen, etwa über Microsoft Azure in einem Schweizer Rechenzentrum.

    Zum Beispiel: Microsoft 365 mit Datenstandort Schweiz

  2. Europa

    Europäische Anbieter

    Der Mittelweg, der oft reicht

    Für Hosting, Dateiablage und viele Werkzeuge gibt es europäische Anbieter unter europäischem Recht, technisch erwachsen und preislich fair. Und der Wechsel muss nicht alles umfassen: Mail bleibt, wo es funktioniert, die Ablage zieht um. Diese Teil-Migration ist realistischer als der grosse Schnitt.

    Zum Beispiel: Hetzner, Nextcloud, IONOS, Scaleway

  3. Schweiz

    Schweizer Anbieter

    Wo Recht, Kundschaft oder das eigene Gefühl es verlangen

    Schweizer Anbieter mit eigenen Rechenzentren decken heute fast alles ab, von Mail über Ablage bis zur Cloud-Infrastruktur. Das ist selten die günstigste Stufe, aber die mit dem kürzesten Weg und Schweizer Recht von Anfang bis Ende.

    Zum Beispiel: Infomaniak, Exoscale, Hostpoint, cyon, Proton

Offengelegt: womit wir selbst arbeiten

Wer zum Datenstandort berät, muss die Frage für das eigene Haus beantworten. Hier ist unsere Antwort, ohne Beschönigung.

Diese Website läuft auf Vercel, einem US-Dienst. Er ist für eine Site wie unsere die beste Wahl: schnell ausgeliefert, und sie speichert keine Kundendaten. Der Code gehört uns und ist so gebaut, dass er morgen umziehen könnte. Unsere Postfächer und Dateien liegen bei Microsoft 365. Die Inhalte dieser Site verwaltet Sanity, eine norwegische Firma. Eigene Software betreiben wir auf Supabase, einer US-Firma, bei der die Speicherregion wählbar ist. KI-Lösungen bauen wir standardmässig mit US-Anbietern; wo es der Fall verlangt, führen wir sie über ein Schweizer Rechenzentrum.

Das ist der Punkt: Wir sind nicht dogmatisch, wir sind loyal zu deinen Daten. Unser Bedarf ist nicht deiner. Wenn deine Daten einen anderen Ort verlangen, wählen wir einen anderen Ort - und du bekommst über dein Setup dieselbe ehrliche Auskunft wie hier über unseres.

Sieh den KI-Filter live arbeiten

Die konkreten Schritte

Der Datenstandort-Check

Der erste Schritt ist eine Bestandesaufnahme: Wir nehmen einmal auf, wo bei dir alles liegt und welches Recht dort gilt. Danach hast du eine schriftliche Übersicht und einen klaren Pfad. Der Aufwand liegt bei ein paar Stunden.

Die Spielregel dahinter

Die Standortwahl gehört bei uns zu den Spielregeln jeder Zusammenarbeit: Du entscheidest, deine Wahl steht schriftlich im Auftrag, und wechseln kannst du jederzeit.

Zur Spielregel auf der Seite Zusammenarbeit

Wenn du nicht weisst, wo du anfangen sollst, ist das Erstgespräch der richtige Ort. Du bekommst eine Einschätzung zu deinem Setup, ohne Bekehrungsversuch.